Coronavirus: Wie ein rationaler CDC-Wissenschaftler denken würde, wenn es einen gäbe

Coronavirus: Wie ein rationaler CDC-Wissenschaftler denken würde, wenn es einen gäbe

Von Jon Rappoport (im Original hier, übersetzt von RBK)

13. März 2020

In einem kürzlich erschienenen Artikel habe ich erklärt, warum der diagnostische Test für das Coronavirus bei einem Patienten wertlos und unzuverlässig ist. Die Auswirkungen dieser Tatsache sind enorm.

An dieser Stelle möchte ich weitere Bemerkungen über Pseudo-Wissenschaft machen.

Ein rationaler Forscher bei der CDC würde, wenn es ihn gäbe und wenn er von einem möglichen Ausbruch in der Stadt Wuhan gehört hätte, dies sagen: „Lasst uns den Beweis sehen, dass ein neues Virus verantwortlich und das ursächliche Agens ist.“

Was für eine Art von Beweis würde er verlangen?

Zuerst würde er wissen wollen: „Haben die Forscher dort eine tatsächliche biologisches Probe dieses neuen Virus? Haben sie ein echtes Exemplar davon?“

Und wenn die Antwort „Ja“ käme, würde wiederum er antworten: „Wir schicken einen unserer Leute aus Wuhan, damit er das bestätigen kann.

Aber wie würde die Bestätigung funktionieren? Man kann nicht einfach ein Exemplar eines Virus auf den Tisch legen und ein Licht darauf werfen. Es ist viel zu klein, um es zu sehen.

Es gibt eine traditionelle Methode der Beobachtung. Man nennt sie Elektronenmikroskop-Fotografie (EM). Es gibt bestimmte etablierte Verfahren zur Gewinnung eines EM aus einer Gewebeprobe eines Patienten. Der CDC-Wissenschaftler würde sich vergewissern wollen, dass die chinesischen Wissenschaftler diesen Prozess korrekt durchgeführt haben.

Er würde sagen: „Sehen wir uns das chinesische EM an.“ Er möchte bestätigen, dass es viele identische Partikel des neuen Virus im EM gibt.  Stellen wir uns vor, er würde es bestätigen. So weit, so gut.

Aber es gibt noch mehr. Und hier muss man Butter bei die Fische geben, und die Fehlerrate ist hier sehr hoch. Ich muss etwas mehr ins Detail gehen, um das zu erklären.

Wenn eine klinische Studie für ein neues Medikament durchgeführt wird (und hier mache ich einen riesigen Sprung und gehe einmal davon aus, dass sie korrekt durchgeführt wird), wird sie dann an nur einem Patienten durchgeführt?

Wird das Ergebnis der Verabreichung des Medikaments an einen einzelnen Patienten dann so hochgerechnet, dass alle so reagieren werden, wie diese eine Person reagiert hat? Natürlich nicht. Das wäre absurd. In einer klinischen Studie haben die Forscher es früher oder später mit einer großen Zahl von Freiwilligen zu tun. Tausend oder mehr.

Im Falle eines neuen Coronavirus in China würde also der rationale CDC-Wissenschaftler sagen: „Ich möchte elektronenmikroskopische Aufnahmen von fünfhundert Patienten sehen, bei denen die neue Krankheit vorläufig diagnostiziert wurde.

Ich frage mich selbst, wo diese Fotos sind. Wo sind die absolut notwendigen Fotos? Denn der chinesische Wissenschaftler würde seinem CDC-Kollegen sagen: „Oh, wir haben das EM-Verfahren nicht bei fünfhundert Patienten durchgeführt. Wir haben es an einem durchgeführt. An zwei. Vielleicht an drei. Ich bin mir nicht sicher.“

Dann würde dieser fiktionale rationale CDC-Wissenschaftler durchdrehen. Er würde sagen: „Sie erklären eine neue Epidemie aufgrund von zwei oder drei Fotos von zwei oder drei Patienten?“

Natürlich bräuchte ich einen felsenfesten Beweis, dass es bei der CDC einen rationalen Wissenschaftler gibt, der nach EM-Bildern von fünfhundert Patienten fragt und explodiert, wenn er sie nicht finden kann, weil sie nie gemacht wurden. Zeigen Sie mir einen solchen rationalen CDC-Wissenschaftler. Bringen Sie ihn vor. Ich möchte ihn interviewen. Ich möchte herausfinden, wie er sich von jedem anderen Wissenschaftler der CDC ausgegrenzt fühlt.

Betrachten Sie dieses wahrscheinliche Szenario – was erklärt, warum die Forscher nur bei zwei oder drei der Patienten die EMs gemacht haben.  Wenn jemand tatsächlich die elektronenmikroskopische Arbeit an 500 Patienten mit der Diagnose der neuen Krankheit durchführen würde, würde er auf den Fotos bei vielleicht neun Patienten einen Hinweis auf ein Coronavirus finden.

In Wuhan würden sie dann zucken und sagen: „Wow, das hat nicht funktioniert. Was für ein Reinfall. Unsere Hypothese von einer neuen Krankheit, die auf einem neuen Coronavirus basiert, ist zusammengebrochen. Wir hätten auf den Fotos von ALLEN 500 Patienten viel von dem Virus sehen sollen, oder zumindest bei einem überwältigenden Prozentsatz der 500. Und das haben wir nicht. Zurück zum Zeichenbrett. Schauen wir mal. Was ist das Hauptanzeichen der neuen Krankheit? Lungenentzündung? Wenn man bedenkt, dass in China jedes Jahr etwa 300.000 Menschen an Lungenentzündung sterben. Wie wäre es, wenn wir uns einige Studien über die Luftqualität hier in Wuhan ansehen? Ich glaube, mein Kollege weiter unten im Block hat einen Haufen davon. Gehen wir da rüber. Hat jemand einen Suchscheinwerfer, damit wir die Straße durch den Nebel der Verschmutzung hindurch sehen können? Ich hole meine Sauerstoffflasche und meinen Atemhelm.“

Und das wäre das Ende davon.

Zurück in Atlanta würde der vernünftige CDC-Wissenschaftler zu seinen Kollegen sagen: „Dieser chinesische Ausbruch war kein Virus. Wie wäre es, wenn wir den Nachmittag damit verbringen würden, einige unserer eigenen Studien über Impfstoffe durchzugehen? Ich weiß, dass der Betrug um sich greift. Lassen wir es an die Öffentlichkeit bringen.“

Sicher. Passiert jeden Tag bei der CDC.

Natürlich könnte ich mich irren. Vielleicht hat jemand elektronenmikroskopische Aufnahmen von 500 Patienten gemacht, bei denen die neue epidemische Krankheit diagnostiziert wurde. LASSEN SIE UNS DIE FOTOS SEHEN. ZEIGEN SIE SIE MIR.  Wir lassen sie von ein paar Experten analysieren, die nicht im Konflikt stehen.

Ansonsten reden Sie nicht von Wissenschaft. Es ist hier keine Wissenschaft beteiligt.

Reden Sie vielmehr über Fälschungen. Und über Haftung. Und über Gefängnis.

Jon Rappoport